Wer die Verwüstungen betrachten möchte, die der Sozialstaat in seinen Zöglingen anrichtet, soll sich nur einmal eine der Elendspostillen kaufen, die von Obdachlosen in U-Bahnen der Großstädte verkauft werden. Die Motz, der Straßenfeger, usw. sind voller Geschichten über die Demütigung des Armseins. Die besteht darin vom Staat Geld zu erhalten.
Es sind keine Geschichten über Hunger, Kälte, Krankheit und frühen Tod. Sie handeln von Menschen, die in die Fänge der Sozialverwaltung geraten und an deren Logik zerbrechen. Deren Schicksal im Rhythmus der gleitenden Arbeitszeit von Posteingangskörben zu Postausgangskörben der Amtsstellen verbracht wird, deren Hilferufe an der Infozentrale abgefangen werden. Sie werden mit dem nächsten freien Berater verbunden-tüt-tüt-tüt ist die Antwort des Sozialstaats auf die Fragen seiner Bürger. Ein perfekt organisiertes Niemandsland der Verantwortlichkeiten. Die Abwesenheit von Verantwortung ist die von Menschlichkeit.
Wie schlimm es wirklich um diese Menschen steht lassen die Forderungen erkennen, die in diesen Magazinen erhoben werden: Sie wollen noch mehr davon. Sie wollen nicht die Beseitigung staatlicher Gängelei; sie wollen nicht Ausbrechen aus dem Kreislauf von Hilfe gegen Demütigung und Entwürdigung. Sie wollen mehr davon. Der Sozialstaat soll ausgeweitet werden. Der Fluch des Almosens hat ihre Gehirne so okkupiert, dass sie sich ein selbstbestimmtes Leben gar nicht mehr vorstellen können. Sie wollen nicht mehr frei sein, sie wollen mehr Unfreiheit. Denn Unfreiheit und Mangel ist das einzige was sie kennen. Sie sind Süchtige, die um Freiheit für ihren Dealer betteln.
Carmacontrol sagt: Geld vom Staat zerstört dein Karma.